Von woanders zu kommen, ohne die Wahl zu haben, heißt nicht aus dem Nirgendwo zu sein. Yassin ist Afghane. Er ist siebzehn, vielleicht achtzehn. Ohne Familie beginnt er eine schwierige Reise. In Paris angekommen, hat er nur eines im Kopf - so schnell wie möglich offizielle Papiere zu beschaffen, die ihn als politischen Flüchtling ausweisen. Das Warten beginnt. Yassin bleibt nichts anderes übrig als ein normales Leben zu führen: Er geht, wie jedes französische Kind, allmorgendlich zur Schule.