News

this human world goes Österreich 2.0

Zum 70. Jubiläum der Menschenrechtserklärung im letzten Jahr, hatten wir die Chance, die Grenzen unserer this human world auszudehnen und mit Kinos in ganz Österreich zusammenzuarbeiten.

Auf Grund der Begeisterung von Kolleg*innen und Besucher*innen in den Bundesländern, führen wir diese Kooperationen in diesem Jahr fort und freuen uns über 12 Partnerkinos, die am 10. Dezember den Dokumentarfilm Dark Eden von Jasmin Herold & Michael David Beamish auf die Leinwände bringen.

In folgenden Kinos gibt es die Chance DARK EDEN zu sehen:

Nationalparkkino Illmitz

Kino Oberpullendorf

Kulturkino Gmünd

Kino Freistadt

Moviemento Linz

Programmkino Wels

Mozartkino Salzburg

Kino Gröbming

Filmzentrum im Rechbauerkino Graz

Leokino Innsbruck

Rio Kino Feldkirch

Spielboden Dornbirn

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Sujet 2019

Das diesjährige Festivalsujet, sowie der Festivaltrailer, wird von der österreichischen Filmemacherin Marieli Fröhlich gestaltet.
Der Trailer entstammt aus Fröhlichs Filmprojekt mit dem Titel S T O P.
" S T O P kann als Zäsur zu einem Lebensrhythmus verstanden werden, welcher uns in einer vollständig vernetzten Welt, kaum mehr zu Atem kommen lässt. Die ununterbrochene Exponierung, in unzähligen, ungefilterten Ereignissen, nah und fern, führt zu einer Einschränkung unserer Wahrnehmung."

"In dem fortlaufenden Projekt, werden Menschen aus verschiedensten Kulturen, rund um den Globus aufgefordert, ohne Vorbereitung und künstliches Setting, eine Art meditativen Schlafzustand, in ihrer unmittelbaren Umgebung, einzunehmen. Sie halten inne und verringern die Geschwindigkeit ihrer persönlichen Umlaufbahn. Ihre individuelle, chronologische Zeit, wird in diesen Moment außer Kraft gesetzt."

"Die Montage vereint die Protagonisten und die Zuseher, Spaltung sowie Vorurteile werden bedeutungslos. Durch das Schließen der Augen, lassen die Teilnehmer ihre Fassade fallen und beschenken den Betrachter mit ihrem Vertrauen." - Marieli Fröhlich

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Sneak Peek

Unser 12. Festivalstart nähert sich in großen Schritten und wir freuen uns schon auf eine weitere Ausgabe voller augenöffnender Filme, berührender Themen und vor allem inspirierender Menschen.

Um unsere Vorfreude zu teilen, möchten wir erste Einblicke in unsere Festivaledition geben.

Wir haben uns in diesem Jahr intensiv mit bestehenden und neuen Themenschwerpunkten auseinandergesetzt, um brisanten, gesellschaftspolitischen Ereignissen ihre entsprechende Bühne zu bieten und somit unserem Publikum ein breites Spektrum an Eindrücken zugänglich zu machen.

Zu den bereits etablierten Kooperationen wie die Reihe working | realities zum Thema Arbeit in Kooperation mit der Arbeiterkammer oder cinema & human rights gemeinsam mit dem Festivalgründungspartner Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte kommen heuer neue Schwerpunkte hinzu: Der Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit wird erstmals eine Filmsektion gewidmet werden ebenso wie den neoliberalen Auswirkungen auf Wohn- & öffentlichen Raum.

Am 8. November gibt es das gesamte Programm online und erstmals auch zeitgleich Tickets zu kaufen.

Eine kleine Auswahl erster Festivalhighlights gibt es bereits hier:


FOR SAMA von Waad al-Kateab und Edward Watts gibt einen intimen Einblick in die Geschichte der Filmemacherin Waad al-Kateab selbst, indem sie aus erster Hand den Bombengeräuschen geprägten Alltag, in einem filmischen Brief an ihre Tochter, dokumentiert.

LOVEMOBIL von Elke Margarete Lehrenkrauss erzählt auf einfühlsame Art und Weise Lebensrealitäten, bisherige und aktuelle Alltage von Sexarbeiterinnen aus Osteuropa und Afrika, die sich auf niedersächsischen Autobahnen ihren Lebensunterhalt verdienen. Der Mord an einer Sexarbeiterin erschüttert die Frauen und wirft Licht auf die sehr reale Gefahr, der sie sich Nacht für Nacht erneut aussetzen.

RECONSTRUCTING UTOYA von Carl Javér macht Prozesse von Trauma-bewältigung auf sensible Weise sichtbar. Vier Überlebende rekonstruieren ihre Erinnerungen an den Amoklauf in Norwegen 2011, teilen dabei ihre Erfahrungen aus dem Grenzbereich zwischen Leben und Tod, und gewinnen ihr Lachen Stück für Stück zurück.

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